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Am 28. März
1954 wurde in Schötmar durch Dechant Augustinus Reineke aus Detmold
der Grundstein zur St. Kilian Kirche gelegt. Bereits am 11. September
1954 konnte die als weißer Putzbau errichtete Kirche von Erzbischof
Lorenz Kardinal Jäger feierlich eingeweiht werden.
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Der Kirchbau war nötig geworden, da die kleine 1894 erbaute Bonifatiuskirche
in Bad Salzuflen die katholischen Gläubigen aus Salzuflen und
dem Umland nicht mehr fassen konnte. Pfarrer Josef Martin aus Bad
Salzuflen gelang es, ein Grundstück neben dem Werrefriedhof zu erwerben
und den Kirchbau in die Wege zu leiten. Mit der Benennung "St.
Kilian" wurde an die weit zurückliegende kirchengeschichtliche
Tradition angeknüpft, dass es bereits im 9. Jahrhundert, wahrscheinlich
schon vor 836 in Schötmar eine Kirche gab, die dem heiligen Kilian
geweiht war, deren Nachfolgebau in der Reformation in den Besitz der
reformierten Kirche überging.
Die katholische St. Kilian Kirche veränderte mehrmals
ihr Gesicht, nach der Liturgiereform 1972 und unter |
Pfarrer Kordes bei der großen
Innen- und Außenrenovierung 1994.
Im diesem Jahr steht die Kirche 50 Jahre.
Nach irdischen Maßstäben keine lange Zeit.
Für den Pastoralverbund und vor allem für die Kilianer jedoch
ein Grund zum Innehalten und Feiern. Denn es leben noch viele Gemeindemitglieder,
die bei der Grundsteinlegung oder Weihe dabei waren, die erlebt haben,
wie sich aus der Gottesdienstgemeinde in ST. Kilian eine eigene Pfarrei
bildete.
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