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Brief mit Infos aus Kamerun
Sehr geehrter Herr Diakon!

Ich möchte Ihnen ein paar aktuelle Informationen über den Bau der Schule in Tchollire geben:

- fertig ist ein Brunnen mit gutem Wasser, das bei den begonnenen Bauarbeiten sehr nützlich ist.
Wir haben noch keine Pumpe angefordert, damit sie nicht vorzeitig verschleisst und den Kindern länger nutzen kann.

- auf dem Baugelände wurde ein grosses Gebäude als Magazin für Baumaterialien errichtet und fertig gestellt.

- die Bauarbeiten wurde am 5. Mai von Herrn Gabriel besucht, der für den Bau der Schule verantwortlich ist. Er trägt auch die Leitung für den Bau des Kindergartens. Für die Arbeit beschäftigt er Einwohner aus Tchollire. Momentan werden Fundamente errichtet, deren Tiefe 1,5 Meter beträgt. Die Materialien werden in Garoua gekauft.

- ständig werden Ziegeln gebrannt. Wenn die Fundamente stehen, kann dann sofort mit dem Aufbau der Gebäude begonnen werden. In Kamerun setzt jetzt die Regenzeit ein. Oft gibt es kein Licht, keinen Strom. Aus Sicherheitsgründen wird der Strom abgeschaltet. Beim starken Regen stürzen manche Stromleitungen. Die Reparaturen dauern oft einige Tage.

Und hier noch weitere Neuigkeiten aus unserer Mission in Kamerun:

1. Am 28 Juli 2009 kehren Schwester M. Anna und Schwester M. Jozefa nach einjährigem Aufenthalt in Polen nach Kamerun zurück.
2. Am 22 August legt die Schwester Francoise ihr Ordensgelübte ab. Die Ceremonie findet in Figuil statt.
3. Schwester M. Bernadeta und Schwester M. Josefina besuchen erfolgreich eine Krankenpflegeschule. Schwester Bernadeta besucht die Schule in Yaounde und Schwester M. Josefine in Tschad.
4. Auch Schwester Faustyna kommt gut mit der pädagogischen Ausbildung zurecht, die vor einem Jahr von Schwester M. Francoise erfolgreich abgeschlossen wurde. Wir sind sehr froh, dass die Schule sich in Tchollire befindet, weil es keine langen Anfahrtswege gibt.
5. Die Arbeit mit Kindern in Kindergärten von Tchollire, Mandama und Figuil verläuft ebenfalls sehr gut.
6. Schwester Kryspina teilt mit einer Mitschwester die Leitung über die Station in Ngaoundere.

Dort besucht auch unsere Schwester M. Therese aus Kamerun eine Schule, um ihr Abitur zu machen.
Schwester M. Benigna zeichnet sich durch sehr engagierte Pastoralarbeit in der Mission in Figuil aus. Sie wird seit einem Jahr von zwei Helferinnen unterstützt, die den tiefen Wunsch verspüren Ordensschwestern zu werden. Somit ist Schwester Benigna ist ihre Betreuerin. In den Ferien planen wir eine Workshop für Mädchen und Frauen, die sich für das Ordensleben interessieren.
Ich bin tief überzeugt, dass Gott unsere Gemeinschaft mit neuen Berufungen segnet. Dafür beten wir intensiv.
Das sind in Kürze die wichtigsten Neuigkeiten aus unseren Missionsstationen in Kamerun.

Aus ganzem Herzen bedanke ich mich für Ihre unermüdliche Sorge für die Missionen in Kamerun.
Ich danke dem Pastor, allen Gemeindemitgliedern und anderen Personen, die den Missionsgedanken der Kirche unterstützen.
Oft beten wir für die Förderer unserer Missionen, sowohl die Toten, als auch die Lebenden.

Sie alle schliesse ich in unsere Gebete mit ein.
Grüße alle ganz herzlich,

die dankbare Schwester M. Brygida Biedon. (Generaloberin)

Übersetzung: Peter Pogoda

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