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„Wir kommen daher aus dem Lipperland…“ so singend fuhren am
12. Januar 26 Sternsinger und 14 Begleiter nach Paderborn zu einer Dankfeier anlässlich der 50. Aktion des
Dreikönigssingen in Deutschland.
Am Schötmeraner Bahnhof wurden wir von einem mit Salzufler Teilnehmern gefüllten Bus abgeholt. Nach einer Stunde
Fahrt und 45 Stufen haben wir den Paderborner Dom erreicht. Als jeder dort gegen 13.00 einen Sitzplatz gefunden hat,
dauerte es nicht mehr lange bis das Vorprogramm anfing. Logo!-Moderatorin Anja Roth hat mit den Sternsinger, die
Frau Merkel besuchen durften, gesprochen und einige Besucher nach besonderen Erlebnissen auf ihrer Mission gefragt.
Außerdem dankten der Papst, die Kanzlerin und Ralf Caspers von „Wissen macht Ah“ allen Sternsingern für ihren
grandiosen Einsatz per Videobotschaft.
In diesen Dank stimmte Weihbischof Matthias König aus Paderborn in der feierlichen Messfeier ein. Zu dieser haben
sich anfangs rund 1.700 Sternsinger und Begleiter aus dem gesamten Erzbistum Paderborn angemeldet, doch im Dom
waren es knapp 2.000 Besucher! Laut Weihbischof König sei es für ihn schön so viele Könige und Königinnen vor sich
zu sehen, doch er selbst bliebe auch später, wenn alle anderen ihre Kronen abnehmen noch ein König. Fröhlich und
feierlich ging der Gottesdienst weiter und als Diakon Koczy das Evangelium vorgetragen hat fühlte man sich fast wie
zu Hause. In seiner Predigt betonte der Weihbischof an die Sternsinger gerichtet: „Ihr seid die Größten!“ Denn das
Dreikönigssingen ist die weltweit größte Aktion von Kindern für Kinder und er fände es toll, dass so viele Kinder
und Jugendliche mitmachen, wie zum Beispiel Maria, die schon seit drei Jahren dabei ist und am 12. Januar sechs
Jahre alt geworden ist. Anstatt einer Kollekte wurden in diesem Dankgottesdienst Kompasse an alle ausgeteilt, damit
man die Orientierung nicht verliert.
Als die Messfeier zu Ende war sind alle nach einer kleinen Stärkung zum Rathausplatz gegangen. Dort hat gegen 15:30
Uhr eine große Luftballonaktion stattgefunden. Paderborns Bürgermeister Heinz Paus hat sich auch bei allen
Sternsingern für ihren Einsatz bedankt, genauso wie Vertreter des Bundes deutscher katholischer Jugend (BDKJ) und
des Kindermissionswerks aus Aachen.
An fast jeden wurden Luftballons verteilt, die alle gemeinsam mit unseren Wünschen als Sternsingerinnen und
Sternsinger in den Himmel gestiegen sind.
Nachdem alle „verlorenen Schafe“ sich wieder eingefunden hatten, sind wir mit vielen schönen Eindrücken fröhlich
singend Richtung Salzuflen gefahren.
Laura Düllmann
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