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Besinnliche Reise der kath. Gemeinde St. Kilian nach Portugal und Santiago de Compostela
vom 19. bis 26.04.2008
„Ich bin dann mal weg“ - dieser Ausspruch Harpe Kerkelings ist zur Zeit in aller Munde. Die 41
Teilnehmer/innen der Gemeindefahrt der kath. Gemeinde St. Kilian Bad Salzuflen - Schötmar hatten sich
vorgenommen, sich unter der Reiseleitung von Diakon Adrian Koczy und der geistlichen Begleitung von
Pastor Detlef Stock auch in die große Schar der Pilger nach Santiago de Compostela mit einzureihen.
Die Teilnahme an der internationalen Pilgermesse mit dem Erzbischof der dortigen Diözese war einer
der Höhepunkte ihrer Reise.
Ein weiteres anrührendes Ziel war der Ort Fatima, der sich seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts
zu einem Ort der Hoffnung und des Friedens entwickelt hat. Dort feierte die Reisegruppe eine hl.
Messe in der Erscheinungskapelle und nahm an dem abendlichen Rosenkranzgebet und der
Lichterprozession teil. Den „Weg der Hirtenkinder“, ein Kreuzweg, der von ungarischen Christen
in Erinnerung an den Volksaufstand in Budapest 1956 gespendet wurde, ging sicher so mancher
aus der Reisegruppe ganz bewusst auch mit all seinen persönlichen Anliegen und Sorgen. Einige
Teilnehmer hatten die Diktatur in ihrer Heimat im Osten Europas aus eigenem Erleben kennen
gelernt.
Die hl. Messe in der Antoniuskirche in Lissabon, dem Geburtsort des Heiligen, weckte Erinnerungen
an den Besuch unseres verstorbenen Johannes Paul II. in dieser Kirche. Es war schön, diesen
Prachtbau in seiner eigentlichen Funktion, als Haus Gottes und Ort des Gebetes zu erleben!
Portugal, das Land im Westen der Iberischen Halbinsel, das Land der Seefahrer und Entdecker, das
von der Sehnsucht nach der Ferne geprägt wurde, begründete im 15. Jahrhundert für ein halbes
Jahrtausend Europas Weltherrschaft.
In Lissabon, Sintra, Mafra, Obidos, Batalha, Alcobaca, Tomar, Coimbra, Porto und vielen anderen
Orten konnten die Reiseteilnehmer die reiche Geschichte Portugals kennen lernen.
Im sich heute immer mehr zusammenschließenden Europa gehört auch Portugal seit 1986 zur EU.
Die positive Entwicklung der Infra – Struktur des Landes durch den EU – Beitritt war überall
deutlich zu erkennen. Die investierten Gelder aus der EU zeigen Wirkung und schaffen viele
neue Arbeitsplätze.
Bei strahlendem Sonnenschein hieß es nach einer Woche voller Erlebnisse und neuer Eindrücke, von
Portugal Abschied zu nehmen.
Obrigado! Adeus, Portugal
(Danke! Auf Wiedersehen, Portugal!)
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