St. Kilian
Search
Impressum Home
| Kontakt | Favoriten | als Startseite
Kilian
Aktuelles
Archiv

Gruppen
decorative corner


69345 Besucher,
davon 50 heute


Bestellen
Abbestellen
 


Misereor-Hungertuch


Brot & Rosen
Ein leuchtendes Rot strahlt uns entgegen. Die Farbe, die in allen Kulturen und zu allen Zeiten das Leben symbolisiert. Das farbenfrohe Bild scheint zunächst im Widerspruch zu stehen zu dem erschreckenden Zustand von weltweit über 800 Mio. hungernden Menschen, auf die dieses Tuch aufmerksam machen möchte.
Jedoch: Wir sehen vor allem Menschen und Hände, die handeln und auch uns anregen möchten, aktiv zu werden, um zur Beseitigung des weltweiten Hungers beizutragen.

Die Komposition
Die Komposition des Bildes scheint zunächst ungewohnt.
Wir sehen kleine Bilder am Rand, Ikons, die viele Aspekte zum Thema Hunger darstellen. Große „angeklickte“ Fenster, die in das Thema Hunger und dessen Bekämpfung Einblick geben. Diese Anordnung der Bilder ist angelehnt an einen Deskop, einen Computerbildschirm, über den wir heute oft mit der Welt in Dialog treten.
Vor allem regt die Komposition an, weiter zu „klicken“, um in Gedanken, Gesprächen und Meditationen andere Fenster zu öffnen oder selbst kreativ zu werden.

Ein Dialogprojekt
Das Hungertuch ist ein Gemeinschaftswerk von sieben Lateinamerikanerinnen, die wegen Drogenkurierdiensten im Frankfurter Frauengefängnis bis zu vier Jahren inhaftiert sind. In einem dreimonatigen Prozess erarbeiteten sie das Thema: Unser tägliches Brot gib uns heute.
Dem ersten Umgang mit Farben und Linien folgte der Austausch von Lebensgeschichten, Hoffnungen und Ängsten – dies alles floss in das Kunstwerk ein. Dabei wurden die Frauen von den Künstlerinnen Tania Lescano und Monika Wieczorek und der Pfarrerin Ulrike Schweiger in Zusammenarbeit mit Misereor begleitet.