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Gemeindenfahrt des Pastoralverbundes Bad Salzuflen - Schötmar vom 06. - 14.06.2005 nach Polen.
60 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges, nach Flucht und Vertreibung, machten sich 52 Personen aus dem Pastoralverbund Bad
Salzuflen - Schötmar auf den Weg nach Schlesien und Polen.
Für viele Reiseteilnehmer war es eine Fahrt in ihre frühere Heimat, die sie oder ihre Eltern nach dem Zusammenbruch 1945 verlassen
mussten. Stationen der Reise waren unter anderem Wahlstadt (Legnickie Pole), Breslau (Wroclaw), Trebnitz (Trzebnica), das ehemalige
geistige Zentrum des Herzogtums Schlesien, Grüssau, Schweidnitz, Heinrichau, Wartha, Albendorf, Oppeln (Oppole), der Wallfahrtsort
Annaberg, die Stadt Krakau (Krakow), Wadoswice, Auschwitz (Oswiecim) und Tschenstochau (Czestochowa).
Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ob aus Schlesien stammend, in westdeutschland geboren oder nach Öffnung der Ostgrenzen aus
Polen zu uns übergesiedelt, waren es anrührende Tage, die zur Auseinandersetzung mit unserer deutschen Vergangenheit aufforderten
und jeden einluden, seinen eigenen Standpunkt zu unserer Vergangenheit und zur Zukunft Europas zu überdenken. Die angebotenen
Gottesdienste whärend der Reise bündelten die Gedanken und Emotionen immer wieder und prängten die gemeinsamen Tage.
In der Basilika der Schwarzen Madonna in Tschenstochau fand der Abschlussgottesdienst statt, in dem die Teilnehmer in deutscher und
in polnischer Sprache sangen. Reiseleiter war Diakon Adrian Koczy, die geistliche Begleitung hatte Pastor Detlef Stock.
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