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Missionssonntag in der katholischen St. Kilians Gemeinde
In der katholischen St. Kilians Gemeinde Schötmar ist es seit mittlerweile 25 Jahren gute Tradition, Missionsprojekte in Afrika zu unterstützen. Lange Jahre gingen die Erlöse aus Aktionen wie Gemeindefest und Adventsbasar in die Arbeit von Pater Huppa, einem Missionar, der einst aus der Gemeinde hervorgegangen war.
Nach seinem Tod riss der Kontakt zu seiner Gemeinde in Afrika ab, Kollekten und Spenden für die Missionsarbeit wurden über die großen Missionswerke an verschiedene Projekte weitergeleitet.
Nun ist es gelungen, Kontakt zu der Schwesternschaft der Mägde Mariens im Kamerun zu knüpfen, die ihre Arbeitsschwerpunkte auf die Bereiche Kinder- und Jugendarbeit, Bildung, Frauenarbeit und Gesundheitswesen gelegt haben. Die Vielfalt dieser Schwerpunkte zeigt, wie dringend in dieser Gemeinde Handlungsbedarf besteht. Durch diese direkte Beziehung erhält die St. Kilians-Gemeinde aus Schötmar wieder die Möglichkeit, einzelne Projekte zu fördern und auch eine Rückmeldung über deren Entwicklungsstand zu bekommen.
Terror und Krieg beherrschen zwar die Berichterstattung in der Tagespresse, aber trotzdem kommen täglich mehr Menschen ums Leben, weil es ihnen an einer Basisversorgung fehlt. Diese Tatsache im Bewusstsein der Menschen aus St. Kilian wach zu halten, war das Ziel des Missionssonntages, der am 10. Oktober auf eine etwas andere Art gefeiert wurde. Nach der heiligen Messe um 11.00 Uhr – an diesem Wochenende standen alle Gottesdienste ganz im Zeichen der Mission - fand im Pfarrzentrum der Gemeinde ein gemeinsames Mittagessen statt, während dessen jeder Interessierte Gelegenheit hatte, sich über konkrete Aufgaben und Projekte der Schwestern zu informieren. Jugendliche der Gemeinde hatten an Schautafeln das Material hierfür zusammengestellt.
Außerdem berichtete Frau Edita Fischbuch, die für ein Jahr als Missionarin auf Zeit in Gambia tätig war, anhand von Dias aus dem Alltag in Afrika. Auch für die Kinder war Abwechslung gegeben, indem sie gemeinsam mit Pastor Stock aus frisch gesammelten Naturmaterialien in einem Schaukasten ein afrikanisches Dorf errichteten.
Der Erlös aus den Kollekten der Gottesdienste und dem Mittagessen betrug 635 €, was über das Provinzhaus der Schwestern in Köln jetzt direkt in die Arbeit in die Mission im Kamerun fließen wird.
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